Aktuelle Information zur Corona-Lage

Dienstag, 3. November 2020

Vor einem Monat lag die landesweite 7-Tage-Inzidenz noch unter 15. Inzwischen haben ca. 20 Stadt- und Landkreise eine 7-Tage-Inzidenz von über 100: auch hier werden es von Tag zu Tag mehr.

Deshalb müssen wir noch mehr Anstrengungen unternehmen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die renommiertesten Expertinnen und Experten bestätigen, dass das Virus von Kontakten lebt und wir persönliche Begegnungen reduzieren müssen. Dies ist ohne Zumutungen nicht zu erreichen. Sonst laufen wir in eine Situation hinein, in der wir die Kontrolle über die Pandemie verlieren, sagte Winfried Kretschmann im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz.

Wie schnell das gehen kann, zeigt auch der Blick zu den europäischen Nachbarn. Die Niederlande und Tschechien können schon jetzt nicht mehr alle Corona-Patienten selbst behandeln. In Belgien müssen mit Corona infizierte Ärzte sich um COVID-19-Kranke kümmern, weil das Personal knapp wird. In Warschau wird das Fußballstadion zur Corona-Klinik umfunktioniert, erläuterte Kretschmann den Ernst der Lage.

Es ist naiv zu glauben, dass die Entwicklung in Deutschland anders verläuft, wenn wir jetzt nicht weitere Anstrengungen unternehmen, um die Verbreitung einzudämmen. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen verdoppelt sich derzeit alle acht Tage. Wenn wir diese Entwicklung nicht bremsen, dann sind die Intensivstationen in Deutschland bis zum Nikolaustag voll, warnte der Ministerpräsident.

Ab dem 2. November treten in ganz Deutschland zusätzliche Maßnahmen in Kraft. Die Maßnahmen sind zeitlich befristet und gelten bis Ende November. Nach zwei Wochen werden sich Bund und Länder erneut beraten und die Maßnahmen beurteilen und gegebenenfalls anpassen.

Wenn wir gemeinsam für einen Monat die Notbremse ziehen, dann haben wir die Chance, dass sich die Situation wieder entspannt, und wir gemeinsam mit unseren Familien Weihnachten feiern können, so Kretschmann abschließend.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit 02. November dürfen an Bestattungen höchstens 100 Personen teilnehmen, Namen und Telefonnummern aller Anwesenden sind zu erfassen. Um diese Vorgaben einhalten zu können, finden die Aussegnungen in Grünsfeld zukünftig in der Pfarrkirche und die Beerdigungen direkt am Grab des Verstorbenen statt. Die Abstandsregeln sind einzuhalten, es gilt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowohl in der Kirche als auch im Friedhof. In den Ortsteilen werden die Aussegnungen wie bisher an der Leichenhalle stattfinden können.

Das Rathaus ist auch weiterhin geöffnet. Behördengänge sollen auf das unbedingt notwendige Maß reduziert werden. Zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger empfehlen wir vorab einen Termin mit dem jeweiligen Sachbearbeiter zu vereinbaren, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

Viele Angelegenheiten lassen sich telefonisch abklären oder können per E-Mail bearbeitet werden. Die jeweiligen Ansprechpartner finden Sie auf unserer Homepage unter www.gruensfeld.de/rathaus/ansprechpartner. Das Rathaus ist unter der zentralen Rufnummer 09346/9211-0 erreichbar.

Beim Betreten des Rathauses besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Wir bitten Sie, einen Abstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten.

Wenn wir uns an die genannten Vorgaben halten, werden wir die Corona-Pandemie gemeinsam überstehen. Herzlichen Dank für Ihre Vernunft, Ihre Unterstützung und für Ihr Verständnis.

Ihr Joachim Markert, Bürgermeister






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