Zimmern

Zimmern war früher Sitz eines edelfreien Geschlechts und besaß eine alte Burg.

 

 

DIE GESCHICHTE VON ZIMMERN

Das Dorf, zur Unterscheidung von anderen Zimmern gewöhnlich Grünsfeld-Zimmern genannt, war der Stammsitz der Dynasten von Zimmern. Zuerst wurde 1155 ein Sigebodo de Zimbre urkundlich erwähnt. Spätere Schreibweisen des Ortsnamen waren 1163 Cimberen, 1243 Cymbrin, 1344 Czymmern. Die Herrschaft Zimmern wurde wahrscheinlich am Ende des 12. Jahrhunderts durch Heirat mit der Herrschaft Lauda vereinigt, die 1213 an Graf Gerhard von Rieneck fiel. Kurze Zeit gehörte es zu Wertheim, das es 1373 an die Kurpfalz abtrat. Späterer Besitzer (1454) wurde Landgraf Friedrich von Leuchtenberg, durch den die Zimmern-Rieneck'schen Besitzungen Würzburgisches Lehen wurden. Mit Grünsfeld kam Zimmern schließlich 1664 ganz unter die Oberhoheit von Würzburg. Sie gelangte 1803 an das Fürstentum Leiningen, 1804 an das Fürstentum Krautheim (Salm-Reifferscheidt-Bedbur) und zwei Jahre später an das Großherzogtum Baden.

 

Sehenswert ist die Pfarrkirche St. Margaretha, ein stattlicher Barockbau. Er wurde anstelle eines 1768 wegen Baufälligkeit abgerissenen Gotteshauses nach Plänen des Würzburger Hofarchitekten J. M. Fischer errichtet. Ein Kunstwerk besonderer Art ist die Urban-Statue, die ein unbekannter Meister zwischen 1480 und 1500 schuf.

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