Friedhof mit historischen Grabmälern und Gedenkstätten

Der Friedhof zeigt einige überraschende Besonderheiten.


Die Entwicklung einer florierenden Steinindustrie in Grünsfeld im 19. Jahrhundert führte auch zur Ansiedlung von Bildhauern. Hochqualifizierte Steinmetze erarbeiteten für ihre Familien zahlreiche wertvolle Grabstätten. So ergibt sich eine interessante Vielfalt an Grabmalen aus heimischem Muschelkalk. Vor allem Elemente des Jugendstils überzeugen in ihrer künstlerischen Qualität und geben dem Friedhof unserer fränkischen Kleinstadt eine ganz besondere Note.


So findet sich auch eine Bildhauerarbeit aus der Zeit der Dorothea von Rieneck im oberen Teil des Friedhofes. Er stellt die Ölbergszene des Neuen Testamentes dar. Diese Figurengruppe befand sich ursprünglich an der Südwand der Kirche.


Weiterhin steht im oberen Teil des Friedhofes auch ein Gedenkstein für die Opfer aus dem Deutsch-Deutschen Bruderkrieg 1866, gestiftet vom Hamburger Senat.


An der Stadtmauer, an der Südgrenze des Friedhofes, erinnert ein Grabstein an die Soldaten, die bei Kriegsende 1945 in Grünsfeld gefallen sind. Die Gedenkstätte (rechts neben dem westlichen Eingang) für die Gefallenen der beiden Weltkriege wurde vom Würzburger Bildhauer Ernst Singer gestaltet. Ebenso die Grabmäler des früheren Bürgermeisters Willi Bau und der Grünsfelder Priester Franz Seubert und Georg Englert.


Der Gedenkstein vor dem Eingang erinnert an die Deportation der letzten Grünsfelder jüdischen Mitbürger im Oktober 1940 nach Gurs (Frankreich).

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