Prozessionsaltar 4 - Ecke Lange Gasse - Hauptstraße

Der Ursprung der vier Prozessaltäre liegt im 17. Jahrhundert, in der Barockzeit. Sie stellen somit ein sichtbares öffentliches Zeichen der Gegenreformation dar. Die Prozessionsaltäre werden auch heute noch alljährlich am Fest Fronleichnam für die Gestaltung einer Prozession genutzt. Sie verweisen symbolisch auf das Sakrament der Eucharistie, das bei diesem Fest öffentlich präsentiert und gefeiert wird.


Als Schlusspunkt der vier Prozessionsaltäre zeigt dieser 4. Altar aus dem Jahr 1627 das Zentralereignis im Leben Jesu, die Kreuzigung.


Das Sakrament der Hl. Eucharistie, mit den entsprechenden Darstellungen in den ersten drei Altären, verweist auf die zeitlose Gegenwart des auferstandenen Christus für die Gläubigen im Sakrament.


Die Besonderheit dieses Altares besteht darin, dass das Altarbild von einem älteren Altar aus dem Jahr 1453 stammt und hier in der jetzt sichtbaren Weise neu inszeniert wurde.


Vermutlich hat das große Peststerben im Jahr 1607, dem 700 Einwohner der Stadt zum Opfer fielen, zur Errichtung dieses Altares geführt. Viele Katholiken überlebten als ohnmächtige, leidende Menschen diese Katastrophe und fanden in der nachreformatorischen Zeit verstärkt zu Gelübden, Prozessionen und Wallfahrtsaktivitäten zurück. 1633 verstarben noch einmal 220 Grünsfelder an
der Pest.


Der Bildstock gegenüber zeigt die Darstellung einer Pieta, d.h. Jesu Mutter Maria hält ihren toten, vom Kreuz abgenommenen, Sohn auf ihrem Schoß.

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