Stadtmauer und Türme

Den Grafen von Rieneck verdankt Grünsfeld ausgedehnte Befestigungsanlagen. Die Stadtmauer mit Wall und Graben und 20 Wehrtürmen, die im 13.  Jahrhundert errichtet wurde, ergab eine imposante Silhouette und so wurde die Stadt im 19. Jahrhundert auch als „Klein-Rothenburg“ oder als „Badisches Rothenburg“ bezeichnet.


Den oberen 150 Fuß hohen Torturm („Hausemer Tor“ oder auch „Hoher Turm“ genannt) am Weg nach Hausen im Bereich des heutigen Gebäudes der Grundschule flankierten zwei Zenttürme mit Gefängnissen. Ein weiterer Torturm (etwa 30 m hoch) stand am unteren Stadtausgang Richtung Zimmern, dem „Würzburger Tor“. Die Wächter konnten von den Türmerwohnungen aus die  Wege nach Würzburg, Ochsenfurt, Tauberbischofsheim und Lauda überblicken. Vom Turm beim Wassertor war der Zusammenfluss von Wittig- und Grünbach zu überschauen.


Vom Wartturm auf dem Schalksberg (westlich der Stadt) waren die Warttürme in Lauda und Dittigheim sowie die Kirchtürme von Krensheim, Poppenhausen, Wittighausen, Bütthard und Vilchband einzusehen.


Nach dem großen Brand (1861) musste auf Geheiß der badischen Regierung (Geheimrat Böhme aus Mannheim) der Abriss der Stadtmauer erfolgen. Auch die beiden Stadttore wurden entfernt, damit die zukünftige Gefahrenabwehr nicht durch diese Bauwerke beeinträchtigt würde.


Teile der Stadtmauer finden sich auch heute noch an verschiedenen Stellen, so am Stadtbrunnen und von der Kirche bis zum Zehntgebäude. Dabei sind auch noch die Reste von zwei Wehrtürmen erhalten geblieben.

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