Wendelsmühle und alter Mühlkanal

An den zwei Bachläufen in den Grünsfelder Talauen konnten sich in einem ansonsten wasserarmen Gebiet eine Reihe von Mühlen ansiedeln. Sie trugen im Laufe der Jahrhunderte zum Wohlstand der Bürgerschaft bei.


Um 1750 erbaute Michael Hahner die Wendelsmühle. Sie beeindruckt durch ihren barocken Baustil und die Einbettung in die Grünbachaue. Mit ihren Wasserbauten und dem regulierten Mühlkanal von ca. 150 m Länge bezeugt sie die hohe Kunst früherer Generationen beim Mahlen von Getreide als grundlegender Dienstleistung.


Dabei ging es darum, einen Mühlkanal vom vorbeifließenden Grünbach so abzuzweigen, dass direkt an der Mühle ein möglichst großer Höhenunterschied gewonnen wurde, um die Energie des fließenden Wassers optimal zu nutzen.


Der heutige Name stammt von seinem zweiten Besitzer, Dietrich Wendel. Seit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert ist die Mühle im Besitz der Familie Englert, seit etwa 1970 wird kein Getreide mehr gemahlen.


Am historischen Mühlkanal ist aber seit 2010 ein kleines Wasserkraftwerk zur regenerativen Stromerzeugung in Betrieb.

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